Referenten 2016

Prof.  Aisenbrey, Marc

Marc Aisenbrey studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart die Studiengänge Sprecherziehung und Gesang. Seine Lehrtätigkeit als Stimm- und Sprechlehrer führte ihn über die Hochschulen Stuttgart, Mozarteum Salzburg, Folkwang Bochum an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo er 2008 zum Professor berufen wurde.
Von 2002 - 2007 war er als Sprecher beim SWR tätig. Von 2004 - 2008 betreute er regelmäßig Produktionen am Landestheater Tübingen, seit der Spielzeit 2008 auch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und im Thalia Theater Hamburg, seit 2011 betreut er das Schauspiel-Ensemble am Theater Kiel. 2012 erhielt er den Hamburger Lehrpreis.
Seit 2000 gibt er regelmäßig Seminare, Workshops und Coachings im Bereich Stimm- und Sprechbildung, Kommunikation und Präsentation für Menschen in Sprechberufen (unter anderem an der Hochschule für Musik und Theater in Frankfurt, der TTW in Ludwigsburg, ver.di, HKM Hamburg u.v.m).
Seit 2009 gibt er regelmäßig Workshops am Institut für Weiterbildung der Universität Hamburg. Seine Kurse werden hervorragend evaluiert.
Zahlreiche Auftritte als Sänger und Sprecher im In- und Ausland belegen seine künstlerische Praxis.

Themenschwerpunkte:

Stimmbildung für Menschen in Sprechberufen: Belastbarkeit, Kraft und Ausdruck der Stimme beim Sprechen. Warm-ups, Übungen, Trainingsprogramme zur Schulung der Sprechstimme. Optimierung der Sprechstimme vor dem Hintergrund, dass diese Trägerin der Informationen und der Persönlichkeit des/der Sprechers/Sprecherin ist.

  • Sprechbildung
  • Kommunikationstraining
  • Präsentationscoaching
  • Improvisation
  • Das chorische Prinzip
  • Die Kunst des Vorlesens
  • Ästhetische Kommunikation

Prof. Dr.  Becker, Tabea

Tabea Becker, geb. 1970, ist Professorin für Sprachdidaktik an der Leibniz Universität Hannover. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte an der UCLA und der TU Darmstadt. Nach Studium und Promotion hat sie als wissenschaftliche Assistentin und später als akademische Oberrätin an verschiedenen Universitäten geforscht und gelehrt (u.a. TU Dortmund, PH Heidelberg, WWU Münster). Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist der Erzählerwerb. Die bekannteste Veröffentlichung, „Kinder lernen erzählen“, ist mittlerweile in der dritten Auflage erschienen (2013). Zudem beschäftigt sie sich gegenwärtig mit kompetenzorientiertem Rechtschreibunterricht (u.a. im Rahmen des BISS-Projektverbundes) und der Entwicklung von Sprachbewusstheit und Sprachnormen. Ein weiteres Interessens- und Forschungsgebiet ist die Zwei- und Mehrsprachigkeit. Hier hat sie sich insbesondere mit dem Schriftspracherwerb befasst und eine qualitative Längsschnittstudie in der Primarstufe durchgeführt. Dazu liegen mittlerweile auch zahlreiche Veröffentlichungen vor (Genaueres sowie weitere Publikationen unter: http://www.germanistik.uni-hannover.de/tabea_becker.html).

Dr.  Belke, Gerlind

Dr. Gerlind Belke arbeitete nach dem Studium der deutschen, englischen und skandinavischen Philologie zunächst als Lektorin für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Uppsala in Schweden, danach im gymnasialen Schuldienst. Von 1970 bis zur Pensionierung war sie Akademische (Ober)Rätin zunächst an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, später Universität Dortmund, mit dem Schwerpunkt Didaktik des Deutschen in der Primarstufe unter besonderer Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit. Veröffentlichungen zur Didaktik des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache, zum Schrifterwerb unter den Bedingungen der Mehrsprachigkeit, zum Stellenwert der elementaren Literatur bei der impliziten Sprachvermittlung und zu Modellen zweisprachiger Erziehung.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Gerlind Belke (2007, 6.Aufl. 2015): Mit Sprache(n) spielen. Kinderreime, Gedichte und Geschichten  für Kinder zum Nachsprechen, Mitmachen und Selbermachen. Herausgegeben von G.B.  Baltmannsweiler: Schneider-Verlag. (Textsammlung für Schüler)
  • Gerlind Belke (2007, 4. Aufl. 2014): Poesie und Grammatik. Kreativer Umgang mit Texten im Deutschunterricht mehrsprachiger Lerngruppen. Für die Vorschule, Grundschule und Orientierungsstufe. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag. (Lehrerband zur Textsammlung)
  • Gerlind Belke (2007): Verschiedene Sprachen – gemeinsames Spiel: Die Didaktik des Eigenen und des Fremden im multikulturellen Deutschunterricht. In: Helga Andresen und Franz Januschek (Hg.): SpracheSpielen. Freiburg im Breisgau: Fillibachverlag. S. 90 – 118
  • Gerlind Belke (2012): Mehr Sprache(n) für alle. Sprachunterricht in einer vielsprachigen Gesellschaft. Hohengehren: Schneider Verlag (5., grundlegend überarbeitete und inhaltlich erweiterte Auflage des 1999 erstmals erschienenen Buches „Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht. Sprachspiele, Spracherwerb und Sprachvermittlung)

 

Brock, Markus (Moderator)

Markus Brock, 52, ist Fernsehmoderator bei 3sat, arte und dem SWR,. Seit vielen Jahren moderiert er Talkshows, Magazine und Reportagesendungen wie aktuell den „MuseumsCheck" auf 3sat und die „Musikalische Reise" für SWR, MDR, RBB und HR. Außerdem hat der gelernte Redakteur mit Politik- und Soziologiestudium neben diversen weiteren Sendungen für ARD und ZDF 10 Jahre lang bei SWF 3 zahlreiche Radiosendungen moderiert. Und er moderiert häufig Diskussionsveranstaltungen, Foren, Kongresse und Events zu den unterschiedlichsten Themen, besonders gerne im Bildungsbereich.

Prof. Dr.  Engin, Havva

Havva Engin wurde in der Türkei geboren und zog 1974 zu ihren Eltern nach Berlin. Nach der Schulzeit studierte sie an der Technischen Universität Berlin das „Lehramt an Gymnasien für die Fächer Deutsch und Biologie“.

Berufliche Stationen:

  • 2000 bis 2005: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Berlin und Lehrbeauftragte für „Deutsch als Zweitsprache" am Institut für Sprache und Kommunikation Berlin
  • bis 2005: Lehrbeauftragte für „Deutsch als Zweitsprache“ und „Interkulturelles Lernen“ an der Freien Universität und am Pädagogischen Zentrum Berlin
  • 2005 bis 2009: Juniorprofessorin für den Bereich „Sprachförderung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund“ an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
  • 2009 bis März 2010: Professorin für Elementarpädagogik mit dem Schwerpunkt kindliche Sprachentwicklung an der Fachhochschule Bielefeld
  • Seit 1. April  2010: Professorin für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg; Leiterin des Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik

Lehr- und Forschungsschwerpunkte:

  • Inter-/transkulturelle Bildungskonzepte für Institutionen in sozial benachteiligten Stadtgebieten;
  • Transkulturelles Lehren und Lernen;
  • Kindlicher Spracherwerb unter den Bedingungen von Migration und  Mehrsprachigkeit;
  • Elternbildung und Familiale Literalität: Entwicklung zwei-/mehrsprachiger Lesebücher für Familien mit Migrationshintergrund;
  • Religion und Schule: Bildung und Erziehung im Kontext  (trans-)religiöser Heterogenität.

Prof. Dr. mult.  Fthenakis, Wassilios E.

Prof. Dr. Dr. Dr. Prof. h. c. Dr. h. c. mult Wassilios E. Fthenakis
Prof. em. Wassilios E. Fthenakis studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in den Hauptfächern Anthropologie/Molekulargenetik und Psychologie. Er schloss das Psychologiestudium mit Diplom und Promotion (Dr. phil.) und die Fächer Anthropologie und Molekulargenetik mit Promotion (Dr. rer. nat.) ab. Er promovierte zum Dr. rer. nat in der Fakultät für Biologie und habilitierte sich in derselben Fakultät im Fach Sozialanthropologie.

Von 1969 bis 1972 war er mit dem Aufbau der neugegründeten Abteilung für Sozial- und Kulturanthropologie beauftragt. 1972 wurde er zum zweiten und ab 1975 zum Direktor des Instituts für Frühpädagogik (und Familienforschung) in München, dessen Direktor er 33 Jahre blieb. Gleichzeitig lehrte Professor Fthenakis an den Universitäten München, Augsburg, als Visiting Professor an der University of New Castle Upon Tyne (UK) und an weiteren europäischen Universitäten. Von 2002 bis 2010 war er Ordinariums an der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Freien Universität Bozen. Von 2006 bis 2014 leitete er als inkorporierter Professor das Projekt „Natur-Wissen schaffen“ an der Universität Bremen, das von der Deutsche Telekom Stiftung finanziert wurde.

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Fthenakis umfassen sowohl familienpsychologische als auch frühpädagogische Schwerpunkte. Er gilt als der Initiator der neueren Bildungspläne in Deutschland und zeichnet verantwortlich für den Bayerischen und den Hessischen Bildungsplan. Für weitere Bildungspläne im In- und Ausland war er beratend tätig. Er ist Verfasser, Herausgeber bzw. Mitverfasser von über 100 Büchern und von über 150 Beiträgen in internationalen Zeitschriften. Derzeit werden seine Werke in chinesischer, russischer und englischer Sprache übersetzt.

Prof. Fthenakis berät seit Jahrzehnten die deutsche Bundesregierung und etliche Landesregierungen in Fragen der Familien- und Bildungspolitik. Er ist der Präsident des Didacta Verbands und zugleich Präsident der WorldDidac Association und vertritt national und international international die Bildungswirtschaft.

Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, des Bayerischen Verdienstordens, des Hessischen Verdienstordens am Bande und der Georg Kerschensteiner Medaille der Landeshauptstadt München.

Die University of Crete und die Athener Harokopeion University haben ihm die Ehrendoktorwürde verliehen während die föderale russische Universität „Moscow State Pedagogical University“ vor wenigen Tagen ihn mit dem Titel des Professors honoris causa, für seinen Beitrag zur Reform des Bildungssystems in Russland, geehrt hat.

Gulden, Elke

Elke Gulden ist staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin, Tanzpädagogin, Yogalehrerin, Bewegungspädagogin nach der Franklin Methode® und ClauWi® Trageberaterin. Seit Januar 2014 ist sie Herausgeberin der Zeitschrift "Musik in der Kita". Sie ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen im Bereich Motorik und Musikpädagogik. 2011 gründete sie das „Institut: Elke Gulden" um ihr Tanz-, Bewegungs- und Musikkonzept für Kinder aller Altersstufen im deutschsprachigen Raum zu verbreiten. Elke Gulden ist die Leitung vom „guldenen Dozententeam" und gibt Seminare und Fortbildungen für Erzieherinnen und Lehrkräfte zum Thema Singen, Bewegen und Tanzen mit Kindern nach ihrem erfolgreichen Konzept.

Prof. Dr.  Heller, Vivien

Vivien Heller studierte an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Germanistik sowie Geistigbehinderten- und Sprachheilpädagogik für das Sonderschullehramt. Nach Tätigkeiten an inklusiven Schulen und in der Lehrerbildung erhielt sie ein dreijähriges Stipendium an der internationalen Research School Education and Capabilities in Dortmund und promovierte in Germanistischer Linguistik. In ihrem Dissertationsprojekt untersuchte sie kommunikative Praktiken von Kindern türkischer, vietnamesischer und deutscher Erstsprache in Familie und Grundschule.
Von 2012-2016 war sie in verschiedenen Forschungsprojekten tätig, u.a. im BMBF- Projekt FunDuS („Die Rolle familialer Unterstützung beim Erwerb von Diskurs- und Schreibfähigkeiten in der Sek I“), im SFB 673 „Alignment in Communication“ im Rahmen des Exzellenzclusters Cognitive Interaction Technology (CITEC Bielefeld) sowie im BMBF-Projekt InterPass (Interaktive Verfahren der Etablierung von Passungen und Divergenzen für sprachliche und fachkulturelle Praktiken im Deutsch- und Mathematikunterricht: http://www.germanistik.uni-wuppertal.de/typo3/).
Seit 2016 ist sie Professorin für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur (Sprachdidaktik) an der Bergischen Universität Wuppertal. Zu ihren Forschungsschwerpunkten im Rahmen einer ethnomethodologischen und rekonstruktiven Methodologie zählen u.a. linguistische Unterrichtsforschung, Spracherwerbsforschung in ein- und mehrsprachigen Kontexten, Multimodalität, Sprachdidaktik, insbesondere Mündlichkeitsdidaktik, Textproduktionskompetenz, sprachliches und fachliches Lernen. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf dem Zusammenspiel von Familie und Schule im Zusammenhang mit Benachteiligungen in sprachlichen Bildungschancen.

Hensolt, Klaus

GHS Lehrer, BiSS Koordinator, Projektleiter des hsb-Projektes  „Kinder in Bewegung“
Leiter des Sporttheaters Heidenheim, einer Kooperation Schule-Verein mit den Schwerpunkten Zirkussport

derzeitige Arbeitsschwerpunkte

  • Sprachförderung für Grundschulkinder
  • Fortbildungen für Sprachförderkräfte

Horn, Reinhard

Reinhard Horn, bekannter Kinderliedermacher, Komponist und Pädagoge, bietet seit Jahren erfolgreich pädagogische Seminare an. Mit über 120 Fortbildungen pro Jahr zählt Reinhard Horn national und international zu den gefragtesten Referenten. Zahlreiche nationale und internationale Bildungspreise (Unesco, Comenius, Erasmus) verdeutlichen den Stellenwert seiner Bildungsarbeit. Neben zahlreichen Veranstaltungen für den KONTAKTE Musikverlag arbeitet er regelmäßig für verschiedene Partner wie den VBE (Verband Bildung und Erziehung), das Goethe Institut, die Deutsche Turnjugend oder die Kindernothilfe. Seine Fortbildungen zeichnen sich vor allem durch eine hohe praktische Kompetenz, ein breites thematisches Spektrum sowie eine sehr angenehme Seminaratmosphäre aus. Reinhard Horn: „Mein Wunsch ist es, eine Idee von dem, was pädagogisch kreativ möglich ist, zu vermitteln, und zwar so, dass jeder weiß, womit er direkt loslegen kann.“ Machen Sie mit und lassen Sie sich von der Freude und Kompetenz des Kinderliedermachers anstecken.

Das ist Reinhard Horn:
Im Herzen ist Reinhard Horn stets ein Kind geblieben. Er versteht es auf unnachahmlich eingängige wie beeindruckende Weise, die Welt mit Kinderaugen zu sehen und ist dabei stets auf Augenhöhe der Kinder und Ihrer Welt. Seit mehr als 30 Jahren steht Reinhard Horn mit rund 150 Konzerten pro Jahr auf Bühnen im In- und Ausland. Er zählt mit über 2 Millionen verkaufter Tonträgerr und diverser medialer Präsenz (u.a. KI.KA, ZDF, Super RTL) zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kinderliedermachern Deutschlands.

Weitere Informationen zu Reinhard Horn als pdf zum Download

Korreng, Cornelia

Diplom Sozialpädagogin (FH), Systemische Therapeutin (DGSF), Supervisorin, Multiplikatorin Frühe Chancen, Marte Meo Fachberaterin.

Freie Fortbildnerin, Therapeutin und Supervisorin, Leitung des Instituts für Entwicklung-Bildung-Erziehung - Schwerpunkt Pädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren sowie Marte Meo Fachberatung (www.entwicklung-und-bildung.de). Besonders am Herzen liegt mir die Beziehungs- und Pflegequalität sowie die Qualitätssicherung durch Teamfortbildungen in Krippen.

Langjährige Erfahrung in der Weiterbildung und Beratung im Beziehungsdreieck Kinder-Eltern-Pädagogische Fachkräfte von der frühen Kindheit bis zur Einschulung. Multiplikatorin für Frühe Chancen, DJI Konzept „Sprachliche Bildung und Förderung für Kinder unter Drei“; Fachliche Begleitung von Konsultationseinrichtungen. Zuvor Tätigkeit als Sprachberaterin.

Moussa, Joumana

36 Jahre, verheiratet, 4 Kinder
Geboren im Libanon und dort Abschluss BA in „Hospitality Management“
2002 Studium in Fulda mit Masterabschluss  in „Internationales Management“
Seit Ende 2015 Sprachförderungskraft an der Ostschule in Heidenheim.  

Pastuch, Peter

Diplomsportlehrer, Gymnasiallehrer, Sportdirektor, Motopädagoge. Fachleiter Sport Sachsenwaldschule Gymnasium Reinbek, Sportdirektor des LSB Schleswig-Holstein, Direktor des Sport- und Bildungszentrums Malente, Abordnung IPTS/Kultusministerium Schleswig-Holstein. Seit 2000 freiberuflich tätig als Fortbilder und Schulberater, Referent auf nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen (u.a. Österreich, Finnland, Dänemark, Schweden, Schweiz, Brasilien, USA, Taiwan u.a.m.); Arbeitsthemen u.a.: Elementare Bewegungsschulung in Kindergärten, Schule und Sportverein, Erziehungskonsens Elternhaus-Schule-Kindergarten.

Prof. Dr.  Piske, Thorsten

Prof. Dr. Thorsten Piske ist Inhaber des Lehrstuhls für Fremdsprachendidaktik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Erst- und Zweitspracherwerb sowie im Bereich des Bilingualen Unterrichts bzw. der bilingualen Betreuung. Seit mehreren Jahren erforscht er die Effektivität deutsch-englisch bilingualer Angebote an Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. In diesem Zusammenhang hat er auch Ministerien, Kindertagesstätten und Schulen bei der Einrichtung bilingualer Angebote beraten. Seit seiner Post-Doc-Zeit Ende der 1990er Jahre in den USA hat er darüber hinaus in mehreren Studien die sprachliche Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einem so genannten Migrationshintergrund untersucht.

Ricken, Thomas

Jahrgang 1957, machte ein Volontariat an einer Tageszeitung und absolvierte die Studiengänge Lehramt für Grund- und Hauptschulen und Dipl. Kulturpädagogik mit den Schwerpunkten Musik und Literatur. Außerdem schloss er eine Ausbildung zum „Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement“ ab.  Nach Jahren der freiberuflichen vorwiegend journalistischen und kulturpädagogischen Tätigkeit  übernahm er im Jahr 2011 zusammen mit Ortrud Schwirz die Geschäftsführung im neu gegründeten KIKU Kinderkulturhaus in Hamburg. Dort leitet er auch sprachförderliche Projekte mit dem Schwerpunkt Musik.

Schiele, Heike

Heike Schiele ist Psychomotorikerin und Montessori-Pädagogin im hsb-Projekt „Kinder in Bewegung“. In dieser Funktion leitet sie den Hort des Projektes an der Bergschule Heidenheim, gibt dort auch Psychomotorikstunden und ist Lernbegleiterin an der Montessori-Schule.

Schwirz, Ortrud

Studium der Deutschen und Allgemeinen Literatur- und Sprachwissenschaften und der Hispanistik. Nach dem Magisterabschluss diverse Auslandsaufenthalte in Entwicklungsprojekten in Lateinamerika und Afrika. Ausbildung als systemische Beraterin, Coach und Supervisorin am HISW in Hamburg. Seit 1992 Geschäftsführung im Kulturzentrum LOLA mit dem Schwerpunkt Projektentwicklung.
Ab 2007 entwickelte sie dort im Auftrag des Senats ein Großprojekt kultureller Kinder- und Jugendbildung mit dem Schwerpunkt Migration und Zuwanderung (East-Side-Story), das 2009 den Hamburger Stadtteilkulturpreis gewann. Das war die Initialzündung für eine besondere Form von Sprachbildungsprojekten im Medium der Künste, die im KIKU Kinderkulturhaus ihren Ausdruck fand. Ortrud Schwirz ist dort seit 2011 Geschäftsführerin.
Die künstlerische Sprachbildungsarbeit im KIKU wird zurzeit mit der Stiftung Mercator systematisiert und evaluiert. Das KIKU gewann 2013 den Hamburger Bildungspreis, war für den Bundespreis Kulturelle Bildung vorgeschlagen und gewann den Holger-Cassens-Preis.

Prof. Dr. Dr.  Spitzer, Manfred

Herr Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte in Freiburg Medizin, Psychologie und Philosophie. Nach seiner Promotion in Medizin und Philosophie und seiner Habilitation für das Fach Psychiatrie war er als Oberarzt an der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg tätig.
Drei Forschungsaufenthalte in den USA an der Harvard University und der University of Oregon prägten das weitere wissenschaftliche Werk von Manfred Spitzer an der Schnittstelle von Neurobiologie, Psychologie und Psychiatrie. Seit 1997 ist Manfred Spitzer Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL), das im Bildungsbereich sowohl Grundlagenforschung betreibt als auch Bildungseinrichtungen evaluiert und sie bei der Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit begleitet. Manfred Spitzer ist Autor zahlreicher Bestseller.

Unseld, Lissy

Lissy Unseld ist Psychomotorikerin und Übungsleiterin (ElKi) im hsb-Projekt „Kinder in Bewegung“. In dieser Funktion leitet sie die Bewegungswelt (ein Psychomotorikraum) des Projektes. Hier bietet sie Kurse für Kinder und Eltern, Kurse für Kinder, Bewegungsangebote für Kindergärten und für Schulkinder. Neben ihrer Aufgabe im Verein leitet sie an der Ostschule die Betreuung im Rahmen der „Verlässlichen Grundschule“, ist Lernbegleiterin und bietet GTS-Angebote.

Prof. Dr.  Uslucan, Haci-Halil

Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, Dipl. Psychologe, M.A.
geb. am 01.01.1965 in Kayseri/Türkei

Studium der Psychologie an der Freien Universität (FU) Berlin; Studium der Philosophie und Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft, FU Berlin; Aufbaustudiengang „Semiotik“ an der Technischen Universität Berlin.
Habilitation im Fach Psychologie 2006. Vertretungsprofessuren für Pädagogische Psychologie sowie für Motivationspsychologie an der Universität Potsdam und an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg (sowie im SoSe 2009 Gastprofessor an der Uni Wien).
Ab August 2010 wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung sowie Professor für Moderne Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen.
Forschungsschwerpunkte: Intellektuelle Entwicklung im Kindesalter, Jugendgewalt und Jugendentwicklung im kulturellen und interkulturellen Kontext, Interkulturelle Familien- und Erziehungsforschung, Islam und Integration, Gesundheit und Migration.

Dr.  Wehrmann, Ilse

*16.07.1950 in Holzhausen, Kreis Melle. Ausbildung als Erzieherin und Studium der Sozialpädagogik. Von 1976 bis 2007 Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen in Bremen und Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. (BETA). Von 1990 bis 2007 Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche. 2007 Promotion.
Beratende Tätigkeiten u. a. seit 2001 bei der Initiative der Robert-Bosch-Stiftung zur Professionalisierung der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und seit 2002 bei der Konrad-Adenauer-Stiftung zu den Themen Familienpolitik und frühkindliche Politik. Von 2003 bis 2004 Vortragsreisen zu den Themen Integration, Elternbildung und Kita-Management im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung nach China. 2005 Berufung in den Projekt-Beirat der Deutschen Telekom Stiftung „Natur-Wissen schaffen“ sowie in den Projektbeirat „Profis in Kitas“ der Robert-Bosch-Stiftung. Seit 2010 im BDA/BDI-Arbeitskreis „Frühkindliche Bildung“ und Schulung sowie Tätigkeit im Forschungskonsortium der NUBBEK-Studie.
Als Sachverständige für Frühpädagogik seit 2007 Beratung und Begleitung beim Aufbau betrieblicher Kinderbetreuung z.B. bei der Daimler AG, der RWE AG, der Gerry Weber  International AG, der Porsche AG, der Telekom AG, der Volkswagen AG und beim Forschungszentrum Jülich.
Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zu frühkindlicher Bildung und Erziehung. Zuletzt Mitglied im Expertenteam des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin.

Dr. Ilse Wehrmann
Wehrmann Education Consulting
Pelzerstraße 4–5
D-28195 Bremen

Telefon:    0421 30156682
Telefon:    0421 30156683
Telefax:    0421 30156684
E-Mail:      mail@ilse-wehrmann.de
Internet:   www.ilse-wehrmann.de

Zetzmann, Christine

Christine Zetzmann wurde am 30. Mai 1965 in Bad Rodach geboren.
Sie studierte Sport, Germanistik und Mathematik und legte an der Otto-Friedrich-Universität 1991 das Staatsexamen für Grundschullehramt, Sportwissenschaften und Germanistik ab.
Seit vielen Jahren besitzt sie verschiedene Übungsleiterscheine (BLSV allgemein, Turnen allgemein, Gerätturnen, Gymnastik und Tanz, Kinderturnen und Prävention Kinder und Jugendliche, sowie Haltung und Bewegung) und die Ausbildung zum B.Co Educator, Zumba, Drums Alive und Pilates.
Sie leitet verschiedenste Gruppen von Mutter-Kind-Turnen über Tanzgruppen für Kinder und Jugendliche und leistungsbezogenes Gerätturnen.
Mit ihrem Mann Uwe und ihrer Tochter Vanessa lebt sie heute in ihrem Geburtsort Bad Rodach bei Coburg.
Neben Veröffentlichungen in der Zeitschrift „Turnen und Sport" ist im Pohl Verlag das Buch „Tanzen in Schule und Verein" sowie im Oldenbourg Verlag zwei Bände von „Kreativer Sportunterricht ¾" erschienen. (Hier unter Christine Hoffrichter-Zetzmann)
Ihr Wissen gibt sie sowohl in der Lehreraus- und -fortbildung, als auch in der Übungsleiteraus- und -weiterbildung als renommierte und anerkannte Referentin mit fundiertem Fachwissen, das aus der Praxis und Erfahrung begleitet wird, weiter. Auch an diversen Kongressen war sie als Referentin tätig. (z.B. Kinder bewegen, München; Fitte Kinder in Bayreuth und Augsburg, Turnfest-Akademien, Kinderkongress Oldenburg, 1. Hessischer Kinderturnkongress 2009, Turnen ist mehr…. 2010, 2012, 2014 in Darmstadt)
Sie hat die DTB Ausbilder-Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen. Referentin für die BzgA in Form von Prävention im Sport, „Kinder stark machen".
Seit 1991 arbeitet Christine Zetzmann als Lehrkraft für Sport und Grundschule, in dieser Zeit ist sie Sportbeauftragte an ihrer Schule, hält Seminartage Sport für die Referendare, außerdem bildet sie sich als Drogen – und Suchtbeauftragte weiter. In Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg wird sie zur Praktikumslehrerin ernannt. Im Jahr 2011/12 erwarb sie die Ausbildung zum Thema „Philosophische Gespräche führen mit Kindern".
Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist sie an der Grundschule Rödental-Mitte Rektorin.
Sehr viele Sport- und Schulfeste, sowie Gaukinderturntage werden von ihr organisiert und durchgeführt. Bei Landeskinderturnfesten und Kinderturnolympiaden war sie für das Gebiet „Rahmenprogramm" und „Wettkampfleitung Turnen an Gerätebahnen" zuständig.
In der Zeit von 1991 bis 2014 war sie im Turngau Coburg-Frankenwald Gaufachwartin Kinderturnen. Von 2006 – 2015 war sie im Turngau Coburg-Frankenwald als Referentin für Lehre und Bildung ehrenamtlich tätig. Sie organisierte und führte Übungsleiterassistentenausbildungen (auch für die Mittagsbetreuungen) und Übungsleiteraus- und -fortbildungen bayernweit durch. In der Zeit von 1999 bis Januar 2015 war sie Landesfachwartin Kinderturnen im Bayerischen Turnverband.
Im TSV Bad Rodach ist sie Übungsleiterin für Gerätturnen, Kinderturnen, Gymnastik und Tanz, Prävention und Turnen-Fitness und Gesundheit.
Im schulischen Bereich hat sie Erfahrungen mit Migrations- und Asylantenkindern, die durch Deutschkurse und Sprachpaten in der Schule integriert werden.  Ihre Schule beteiligt sich am Projekt "Klasse 2000". Desweiteren ist im Schulprofil Werteerziehung und Bewegung und Ernährung hinterlegt. Die Schule ist "SINUS Schule" und Pilotschule "offene Ganztagesschule an Grundschulen". Hier wird auch am Nachmittag mit externen Partnern und Ehrenamtlichen, sowie einem Kooperationspartner der Nachmittag in Lernen, Mittagessen,  Hausaufgaben, Freizeit und Spiel untergliedert, sodass auch die beaufsichtigten Kinder einen rhythmisierten und ihren Fähigkeiten und Interessen geschuldeten Nachmittag haben.