Referenten 2018

Prof.  Aisenbrey, Marc

Marc Aisenbrey studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart die Studiengänge Sprecherziehung und Gesang. Seine Lehrtätigkeit als Stimm- und Sprechlehrer führte ihn über die Hochschulen Stuttgart, Mozarteum Salzburg, Folkwang Bochum an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo er 2008 zum Professor berufen wurde.
Von 2002 - 2007 war er als Sprecher beim SWR tätig. Von 2004 - 2008 betreute er regelmäßig Produktionen am Landestheater Tübingen, seit der Spielzeit 2008 auch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und im Thalia Theater Hamburg, seit 2011 betreut er das Schauspiel-Ensemble am Theater Kiel. 2012 erhielt er den Hamburger Lehrpreis.
Seit 2000 gibt er regelmäßig Seminare, Workshops und Coachings im Bereich Stimm- und Sprechbildung, Kommunikation und Präsentation für Menschen in Sprechberufen (unter anderem an der Hochschule für Musik und Theater in Frankfurt, der TTW in Ludwigsburg, ver.di, HKM Hamburg u.v.m).
Seit 2009 gibt er regelmäßig Workshops am Institut für Weiterbildung der Universität Hamburg. Seine Kurse werden hervorragend evaluiert.
Zahlreiche Auftritte als Sänger und Sprecher im In- und Ausland belegen seine künstlerische Praxis.

Themenschwerpunkte:

Stimmbildung für Menschen in Sprechberufen: Belastbarkeit, Kraft und Ausdruck der Stimme beim Sprechen. Warm-ups, Übungen, Trainingsprogramme zur Schulung der Sprechstimme. Optimierung der Sprechstimme vor dem Hintergrund, dass diese Trägerin der Informationen und der Persönlichkeit des/der Sprechers/Sprecherin ist.

  • Sprechbildung
  • Kommunikationstraining
  • Präsentationscoaching
  • Improvisation
  • Das chorische Prinzip
  • Die Kunst des Vorlesens
  • Ästhetische Kommunikation

Prof. Dr.  Becker-Stoll, Fabienne

Frau Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll ist seit 1. Januar 2006 Leiterin des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) in München. Sie studierte Psychologie in Regensburg und war dort wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie bei Professor Dr. Klaus Grossmann. Forschungs-schwerpunkte waren die Beziehungsqualität zwischen Eltern und Kinder von der frühen Kindheit bis zum Jugendalter, Entwicklung und Erprobung von Methoden zur Erfassung von Beziehungsqualitäten. Sie schloss 1997 ihre Promotion mit dem Thema „Autonomie und Verbundenheit im Interaktionsverhalten von Jugendlichen und Eltern" ab. Anschließend forschte Frau Fabienne Becker-Stoll am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München zum Schwerpunkt Bewältigung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter und den Folgen der Eltern-Kind-Beziehung bei essgestörten Jugendlichen. Ihre Forschungsergebnisse wurden 2004 als Habilitationsschrift der Fakultät für Psychologie und Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München unter dem Titel „Umgang und Entwicklungsaufgaben, Autonomie und Bindung bei essgestörten Jugendlichen" publiziert. Frau Fabienne Becker-Stoll hat seit 2003 einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 

Frau Dr. Fabienne Becker-Stoll wurde mit Wirkung vom 11. Mai 2012 von der LMU München zur außerplanmäßigen Professorin bestellt. 

Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Bindungs- und Explorationsentwicklung in den ersten Lebensjahren, Bildung und Beziehungsqualität, Qualität frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung. 

Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll
Staatsinstitut für Frühpädagogik (ifp)
Winzererstr. 9
80797 München
Tel.: 089-99825-1901
E-Mail: Fabienne.Becker-Stoll@ifp.bayern.de

Brock, Markus (Moderator)

Markus Brock, 54, ist Fernsehmoderator bei 3sat und dem SWR. Seit vielen Jahren moderiert er Talkshows, Magazine und Reportagesendungen wie aktuell den „MuseumsCheck" auf 3sat und die „Musikalische Reise" für SWR, MDR, RBB und HR. Außerdem hat der gelernte Redakteur mit Politik- und Soziologiestudium neben diversen weiteren Sendungen für ARD und ZDF 10 Jahre lang bei SWF 3 zahlreiche Radiosendungen moderiert. Zudem moderiert er häufig Diskussions-veranstaltungen, Foren, Kongresse und Events zu den unterschiedlichsten Themen, besonders gerne im Bildungsbereich.

Bühler, Albrecht

Albrecht Bühler, Jahrgang 1960, ist Diplom-Sozialpädagoge, Landschaftsgärtner und Fachagrarwirt Baumpflege.
Sein GaLaBauunternehmen Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH in Nürtingen beschäftigt 55 Mitarbeiter, davon 12 Auszubildende, in der Gartenplanung, -pflege und Baumpflege.
www.baum-und-garten.de

Mit seinem Beratungsunternehmen Bühler und Görzen GmbH unterstützt Albrecht Bühler branchenübergreifend Unternehmen dabei, Perspektiven und Standards für die Mitarbeiterführung und Ausbildung zu entwickeln. Seine Methoden schließen Vorträge, Seminare und Workshops ein.
www.buehlerundgoerzen.de

Albrecht Bühler ist Vordenker und Mitbegründer der Initiative für Ausbildung, einer Arbeitgebermarke für gute Ausbildung mit ca. 110 teilnehmenden Betriebe aus vier verschiedenen Branchen.
www.initiative-fuer-ausbildung.de

Im Juli 2017 startete Albrecht Bühler das Projekt Initiative für gute Arbeit, eine branchenübergreifende Arbeitgebermarke, die das Siegel „Top Arbeitgeber" für herausragende Mitarbeiterorientierung vergibt.
www.initiative-fuer-gute-arbeit.de

Zu den vielen Aktivitäten Albrecht Bühlers zählt auch das ehrenamtliche Engagement beim Verband Garten- und Landschaftsbau Baden-Württemberg e. V. Seit März 2017 ist er Vorstandmitglied und zuständig für den Bereich Ausbildung.

Albrecht Bühler erhielt für sein soziales Engagement und seinen Einsatz für eine gute, zukunftsträchtige und vor allem menschenorientierte Ausbildung und Mitarbeiterführung zahlreiche Auszeichnungen.

2008 erhielt die Firma Bühler den Preis „Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb" vom Land BaWü.
2015 erhielten sie das Zertifikat „Familienbewusstes Unternehmen – mit Auszeichnung" für ihr umfassendes Konzept im Bereich Einbeziehung der Mitarbeiter und Vereinbarkeit Familie und Beruf.
2016 wurden sie vom Wirtschaftsministerium mit dem Family net Award ausgezeichnet.
2017 hat das vom Bundesfamilienministerium und dem DIHT getragene Netzwerk Erfolgsfaktor Familie einen Film über die Firma Bühler gemacht; dieser wurde 2018 veröffentlicht und bereits mehr als 23.000 mal angeschaut.

Schwerpunkte:
Elternzeit und vollzeitnahe Teilzeit, auch für Väter, wird von vielen Kollegen gewählt.
Stellenteilung für ein Ehepaar mit 150 % Arbeitstätigkeit, flexibel aufteilbar.
Homeoffice für 5 Personen in der Leitungsebene.
Übernahme der Kindergartenkosten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Veröffentlichungen: Albrecht Bühler, Ausbilden im GaLaBau, Ulmer Verlag 2011,
Albrecht Bühler, Georg von Koppen, Mitarbeiterführung im GaLaBau, Ulmer Verlag 2011

Kontakt: Albrecht Bühler. 07022 3060666 buehler@baum-und-garten.de

Dittmar, Lisa

Lisa Dittmar (M.A.), 30, wohnhaft in Stuttgart, ist seit Mai 2017 pädagogische Leitung von Kinderhäusern von Konzept-e. Ihre konzeptionellen Schwerpunkte für alle Häuser von Konzept-e liegen im Bereich MINT und Kleinstkindbetreuung. Für Konzept-e ist sie außerdem Koordinatorin für das „Haus der kleinen Forscher". An der pädagogischen Hochschule in Heidelberg schloss Lisa Dittmar das Studium der Frühkindlichen und Elementarbildung mit Bachelor und Master ab. Während Ihres Bachelorstudiums begann sie Fortbildungen im Bereich MINT für ErzieherInnen für die Forscherstation Heidelberg zu geben. Nach dem Abschluss des Bachelors baute sie eine städtische Kindertagesstätte mit dem in Deutschland zu diesem Zeitpunkt einmaligen Konzeptionsschwerpunkt „Erneuerbare Energien" als stellvertretende Leitung auf.

Eichler, Miriam

Miriam Eichler, Director HR Communication & Employer Attractiveness, studierte im Diplom-Studiengang Wirtschaftsrecht mit der Vertiefung Arbeitsrecht und Unternehmensführung an der Fachhochschule Geislingen/Nürtingen. Es folgte ein berufsbegleitender MBA an der Steinbeis Universität Berlin.

Miriam Eichler kam 2011 als Leiterin HR Development zur ZEISS Vision. Im Oktober 2012 wechselte Frau Eichler in die Konzernfunktion Personal und übernahm die Leitung des Innovation Labs für strategische und internationale Personalprojekte. Im Mai 2016 verantwortete Sie die Leitung des Bereichs Talent Attraction und HR Communication bei ZEISS. Seit Juni 2017 leitet Miriam Eichler den Bereich HR Communication & Employer Attractiveness.

Arbeitsschwerpunkte bilden MINT-Förderung, Diversity, Globale HR Kommunikation sowie Themen rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Prof. Dr.  Faas, Stefan

Prof. Dr. Stefan Faas ist seit April 2016 Inhaber der Professur für Sozialpädagogik und ihre Didaktik sowie aktuell Leiter des B.A. Studiengangs Kindheitspädagogik am Institut Kindheit, Jugend und Familie der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Zuvor war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Tübingen und wissenschaftlicher Leiter der hier angesiedelten Arbeitsstelle „Kindheits- und familienpädagogische Forschung (KipF)". Im Rahmen seiner Dissertation hat er zum Thema „Berufliche Anforderungen und berufsbezogenes Wissen von Erzieherinnen im Kontext sprachlicher Bildung und Förderung" geforscht. In den letzten Jahren verantwortete er zahlreiche wissenschaftliche Evaluationen und Forschungsprojekte und hat vielfältige Publikationen zu einschlägigen Themen vorgelegt. Arbeitsschwerpunkte sind dabei die Bereiche sozialpädagogische Theorie, Qualität von Kindertageseinrichtungen, Eltern- und Familienbildung, Transformations- und Professionsforschung sowie interkultureller Vergleich.

Friese, Paul

Paul Friese, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut. Verhaltenstherapeut, Hypnotherapeut, Kinderschutzfachkraft. Er war in den 1970er Jahren Mitbegründer und bis zu seinem Ausscheiden Ende 2016 langjähriger Leiter der Interkulturellen Erziehungs- und Familienberatungsstelle im Internationalen Familienzentrum e.V. (Frankfurt am Main). Dort auch langjährig tätig als Leiter des Gesamtbereichs „Hilfen zur Erziehung" und in der Geschäftsführung des Vereins.

Seine thematischen Arbeitsschwerpunkte sind: Kultur- und migrationssensible Beratung und Therapie, insbesondere Erziehungs- und Familienberatung; Interkulturelle Kompetenz in sozialen Institutionen; Kultursensibler Kinderschutz.

Für die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) führt er Seminare und Workshops im Themenbereich interkultureller Beratung durch. Er ist in Frankfurt für das Internationale Familienzentrum ehrenamtlich als Berater mit geflüchteten Familien tätig.

Email: paul_friese@onlinehome.de

Heinzlmaier, Bernhard

Bernhard Heinzlmaier ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien und Hamburg. Hauptberuflich leitet er die tfactoryTrendagentur in Hamburg.

Studium der Geschichte, Germanistik, Psychologie, Philosophie. 1988 bis 2000 Geschäftsführer des Österreichischen Instituts für Jugendforschung. 1990 bis 1992 Studienleiter für Markt- und Meinungsforschung bei Consent Wien. 1992 bis 1995 Geschäftsführer der Werbeagentur CNC. 1997 Gründung der tfactory Trendagentur in Wien. Seit 2000 Geschäftsführer der tfactory Trendagentur Deutschland mit Sitz in Hamburg.
Als Berater für Unternehmen und Organisationen liegen seine Arbeitsschwerpunkte bei der Forschung zu Produkt- und Werbekonzepten sowie Markenimages, Kommunikation für junge Zielgruppen, Jugendmarketingstrategien und Jugendtrendforschung.
Letzte Buchpublikation: „Anpassen, Mitmachen, Abkassieren. Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren." (Hirnkost, 2016)

Aktuelle universitäre Lehraufträge an der Universität für angewandte Kunst in Wien und am Studiengang Soziale Arbeit an der FH Joanneum in Graz.

Aktuelle Arbeitschwerpunkte:
Jugendpolitik, Freizeitforschung, Gesundheitsförderung/ Gesundheits-kommunikation, jugendkulturelle Trends, Zielgruppenkommunikation, Lifestyle.Forschung

Hering, Wolfgang

Wolfgang Hering ist von Hause aus Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt Musik in der Kinder- und Jugendarbeit. Nach seiner Zeit als Jugendpfleger und Bildungsreferent ist er freiberuflich als Kinderliedermacher, Musikpädagoge, Produzent und Buchautor tätig. Er ist für verschiedene Träger als Referent unterwegs und tritt sowohl solo als auch mit musikalischer Verstärkung (Duo mit Harald Wehnhardt, Trio Kunterbunt) vor Kindern auf; u.a. ist er Autor im Friedrich-Bödecker-Kreis sowie Mitglied bei Kindermusik.de. Auslandsengagements beim Goethe-Institut und an ca. 30 Deutschen Schulen. Er hat Bücher und CDs bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht, u.a. Rowohlt, Helbling, Ökotopia, Schott, SchauHoer, Don Bosco, Alfred Publishing, Universal-Music.

Veröffentlichungen:

  • Aquaka della oma – Klang- und Klatschgeschichten
  • 100 bunte Kanonhits
  • Kinderlieder zum Einsteigen und Abfahren
  • Kunterbunte Fingerspiele
  • Lieder zum Turnen und Toben
  • 1000 tolle Töne – Spiel mit Orff-Instrumenten
  • Sieh mal, was ich kann – 50 Bewegungslieder für die Kleinen
  • Das Klanggeschichten-Buch
  • Mit zehn Fingern um die Welt
  • Kunterbunte Spaß- und Spielmusik
  • Gitarre lernen mit Kinderliedern
  • Vier Jahreszeiten-Musicals
  • Lebensfreude in alle Welt – 40 Spiellieder aus 30 Ländern
  • Einzel-CDs: Sternenfänger, Klitzekleine Riesen, Riesengroße Zwerge, Spiellieder mit Pfiff, Hoppladi hopplada, Sommer, Sonne, blaues Meer, Zwei lange Schlangen.

Wolfgang Hering
Walther-Rathenau-Str. 39, 64521 Groß-Gerau
Tel.: 06152-7904
Fax: 06152-85107
Email: wh@wolfganghering.de
Webseite: www.wolfganghering.de

Prof. Dr.  Kalicki, Bernhard

Diplom-Psychologe, Professor für frühkindliche Bildung an der Evangelischen Hochschule Dresden (EHS) und Leiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in München.

Bernhard Kalicki war in den Jahren 2015-2017 geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Diskurs Kindheits- und Jugendforschung und ist seit 2013 stellvertretender Vorsitzender des Pestalozzi-Fröbel-Verbands (PFV). Seit 2012 ist er Mitglied des OECD Network on Early Childhood Education and Care und seit 2018 Mitglied des Expert Panel der European Platform for Investing in Children (EPIC). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Themen Familiäre und außerfamiliäre Sozialisation sowie das Zusammenwirken beider Entwicklungskontexte; Frühkindliche Bildung; Berichterstattung und Steuerung (Governance) im System der Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit; Qualitätsentwicklung.

Das Deutsche Jugendinstitut verfolgt in der Kinderabteilung mit seinen Forschungsprojekten und Projekten der Praxisentwicklung den Ansatz einer alltagsintegrierten frühen Bildung. Kindliche Alltagswelten – also Familie, Nachbarschaft und Freundeskreis, Kindertageseinrichtung und Peers, zunehmend aber auch digitale Medien – bilden die Erfahrungs- und Handlungsräume von Jungen und Mädchen. Mit dem Trend hin zu einer betreuten Kindheit wächst die öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern. Hierzu bedarf es geeigneter pädagogischer Konzepte, die auch herkunftsbedingt benachteiligte Kinder systematisch fördern.

Dr.  Kubesch, Sabine

Dr. hum. biol. Sabine Kubesch, ist Geschäftsführerin von INSTITUT und VERLAG BILDUNG plus. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Untersuchung und Förderung der exekutiven Funktionen und der Selbstregulationsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen (bildungplus.org).

Dr.  Kuyumcu, Reyhan

Dr. Reyhan Kuyumcu ist Sprachwissenschaftlerin, freie Referentin, Dozentin an der Fachhochschule Kiel im Bereich Sprachentwicklung im Kindesalter und Türkischlektorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seit mehr als 15 Jahren befasst sie sich mit den Themen Spracherwerb im ein- und mehrsprachigen Kontext, Deutsch als Zweitsprache und Migration und Sprachaneignung. Sie hat mehrere Kindergartengruppen und Kindergärten auf ihrem Weg zu einer bilingualen Gruppe/Kita (Deutsch-Türkisch, Deutsch-Russisch) begleitet.

Arbeitsbereiche: Sprachentwicklung im Kindesalter, Erst- und Zweitspracherwerb, Deutsch als Zweitsprache, bilinguale Erziehung, Sprachaneignung im Migrationskontext

Mačak, Miriam

Ausbildung und beruflicher Werdegang:
2004 bis 2009: Magisterstudium der südslawischen Philologie und neueren/neuesten Geschichte, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

2010 bis 2012: Projektkoordination im Fachbereich Migration/Integration, CJD Bodensee-Oberschwaben, Landkreis Biberach/Riß

2013 bis 2016: Mitarbeiterin im Jugendmigrationsdienst (Schwerpunkte: Bildungsberatung, Sprachförderung, Interkulturelle Öffnung) CJD Bodensee-Oberschwaben, Bodenseekreis

Seit 2016: Sachbearbeitung für die Themenfelder Antidiskriminierung/ Extremismusprävention und Projektförderung,
Amt für Migration und Integration, Landratsamt Bodenseekreis

Prof. Dr.  Nauwerck, Patricia

Prof. Dr. Patricia Nauwerck absolvierte eine Lehramtsausbildung (1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen, Fächer Deutsch, Englisch und Französisch) und unterrichtete anschließend an verschiedenen Schularten und -stufen. 2005 promovierte sie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (Thema der Dissertation: „Frühes Fremdsprachenlernen im Kindergarten. Konzepte und Bedingungen für das Gelingen"), Gutachter: Prof. Dr. Ingelore Oomen-Welke und Prof. Dr. Norbert Huppertz. Nach Lehraufträgen an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sowie einer mehrjährigen Beschäftigung als Akademische Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe übernahm Patricia Nauwerck 2009 eine Vertretungsprofessur für Deutsch als Zweitsprache an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seit 2011 ist sie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd Professorin für angewandte Sprachwissenschaften und die Didaktik des Deutschunterrichts an der Primarstufe. Dort forscht und lehrt sie in den Arbeitsgebieten Spracherwerb, Mehrsprachigkeit (DaZ/DaF), Sprachstandsdiagnostik und Sprachförderung, Übergänge von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit im ein- und mehrsprachigen Kontext. Das von ihr geleitete Forschungsprojekt „Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Regionalverbunds Sprachförderung Heidenheim – Schwäbisch Gmünd – Aalen und Ellwangen wurde 2014 in die Bund-Länder-Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift" aufgenommen.

Nussbaumer, Ilonka

AUSBILDUNG

10/1993 - 06/1999 Wien, Österreich: Wiener Universität fűr Wirtschafts-, Sozial- und Personalwissenschaften

BERUFLICHER WERDEGANG
2001 - 02/2011 Schaeffler-Gruppe

11/2001 - 12/2004 Schaeffler-Gruppe, Herzogenaurach, Deutschland

01/2005 - 02/2007 Taicang, China
- Director Human Resources (Personaldirektor) Schaeffler China

11/2001 - 08/2009 Shanghai, China
- Geschäftsführer Human Resources Asien-Pazifik (einschließlich Indien),

09/2009 - 02/2011 Herzogenaurach, Deutschland
- Geschäftsführer Human Resources Automotive

WECHSEL ZU VOITH
03/2011 Voith GmbH, Heidenheim
Senior Vice President Corporate Human Resources, Konzernpersonalleitung

Umfirmierung zum 01.08.2017 in Voith GmbH & Co. KGaA

Ilonka Nußbaumer verantwortet seit März 2011 den weltweiten Personalbereich des Voith-Konzerns. In dieser Funktion hatte sie gleich zu Beginn das Programm HR-Transformation, ein grundlegendes Veränderungs- und Reorganisationsprogramm, gestartet und die Human Ressource-Organisation von einer bis dato divisionalen zu einer regionalen Organisation weiterentwickelt. Wesentlicher Bestandteil dieser Transformation war die Einführung einer cloud-basierten Personalsoftware die global einheitlich ausgerichtet ist. Sämtliche Kern-Abläufe der Personalführung und Mitarbeiterbetreuung werden durch das System unterstützt und dokumentiert und ermöglichen im Konzern erstmals ein weltweit transparentes Talent Management.

Ein weiterer Schwerpunkt der HR Strategie liegt im Bereich der Analyse und der datenbasierten Auswertung von Personalbedarfen, dem sogenannten „Workforce Planning". Sie soll die Vorhersehbarkeit von zukünftigen Mitarbeiterbedarfen und –Qualifikationen bestmöglich unterstützen.

Vor Ihrer Zeit bei Voith war Frau Nußbaumer rund zehn Jahre beim internationalen Automobilzulieferer Schaeffler in verschiedenen Funktionen im Bereich Human Resources aktiv, davon fünf Jahre in Shanghai.

Frau Nußbaumer ist gebürtige Österreicherin, 44 Jahre alt, und lebt heute mit ihrer Familie in Heidenheim am Stammsitz des Voith-Konzerns.

Prof. Dr.  Piske, Thorsten

Prof. Dr. Thorsten Piske ist Inhaber des Lehrstuhls für Fremdsprachendidaktik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Erst- und Zweitspracherwerb sowie im Bereich des Bilingualen Unterrichts bzw. der bilingualen Betreuung. Seit mehreren Jahren erforscht er die Effektivität deutsch-englisch bilingualer Angebote an Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Seit Oktober 2017 ist er auch für die wissenschaftliche Begleitung des bayerischen Schulversuchs „Bilinguale Grundschule Französisch" zuständig. In diesem Zusammenhang hat er auch Ministerien, Kindertagesstätten und Schulen bei der Einrichtung bilingualer Angebote beraten. Seit seiner Post-Doc-Zeit Ende der 1990er Jahre in den USA hat er darüber hinaus in mehreren Studien die sprachliche Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einem so genannten Migrationshintergrund untersucht.

Dr.  Rehbein, Florian

PD Dr. Florian Rehbein ist seit 2017 Leiter der Facheinheit „Gelingende Entwicklung" am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Von 1996 bis 1998 studierte er Sozialpädagogik an der Hochschule Bremen und von 1998 bis 2004 Psychologie an der Universität Bremen. 2012 promovierte er mit summa cum laude zu den kognitiven Auswirkungen gewalthaltiger Bildschirmmedien. Mit seiner Habilitation zur Phänomenologie, Epidemiologie und Diagnostik der Internet Gaming Disorder erlangte er 2017 die Venia Legendi für Psychologie. Er ist beteiligt an dem durch das Bundesministerium für Gesundheit einberufenen Expertennetzwerk „Prävention internetbezogener Störungen", dem Expert Network on Behavioral Addictions (ENoBA) der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchtherapie. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Prävention und Hilfe bei Suchterkrankungen, Computerspielabhängigkeit (Internet Gaming Disorder) und Risikoverhaltensweisen im Kindes- und Jugendalter. Herr Rehbein ist verheiratet und hat ein Kind.

Dr.  Schertel-Helf, Heidi

Dr. phil. Heidi Schertel-Helf ist akademische Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in der Abteilung Deutsch und Sprecherziehung.

Nach Erwerb des Lehrpatents (Kanton Bern) arbeitete sie als Primarschullehrerin in der Schweiz, bevor sie an der Universität Fribourg (CH) ihr Studium zur Dipl. Logopädin/Sprachheilpädagogin abschloss. Während ihrer Tätigkeit als Sprachtherapeutin in neurologischen Kliniken sowie als Sprachheilpädagogin an Schule und Kindergarten erwarb Heidi Schertel-Helf das Lizentiat an der Universität Fribourg in Heilpädagogik, bevor sie 2009 an die Pädagogische Hochschule wechselte.

Ihre Arbeitsschwerpunkte im Studiengang Kindheitspädagogik in Lehre, Forschung und Beratung sind Spracherwerb, Sprachdiagnostik, Sprachförderung, Mehrsprachigkeit und Early Literacy. In ihrer Dissertation entwickelte Heidi Schertel-Helf ein Modell zur mehrdimensionalen sprachpädagogischen Arbeit in kooperativen Ereignissen mit Kindern von 0-3 Jahren.

Seit 2010 begleitet sie beratend das Zertifikatsstudium des Regionalverbunds Sprache an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Dr.  Wehrmann, Ilse

*16.07.1950 in Holzhausen, Kreis Melle. Ausbildung als Erzieherin und Studium der Sozialpädagogik. Von 1976 bis 2007 Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen in Bremen und Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. (BETA). Von 1990 bis 2007 Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche. 2007 Promotion.
Beratende Tätigkeiten u. a. seit 2001 bei der Initiative der Robert-Bosch-Stiftung zur Professionalisierung der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und seit 2002 bei der Konrad-Adenauer-Stiftung zu den Themen Familienpolitik und frühkindliche Politik. Von 2003 bis 2004 Vortragsreisen zu den Themen Integration, Elternbildung und Kita-Management im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung nach China. 2005 Berufung in den Projekt-Beirat der Deutschen Telekom Stiftung „Natur-Wissen schaffen“ sowie in den Projektbeirat „Profis in Kitas“ der Robert-Bosch-Stiftung. Seit 2010 im BDA/BDI-Arbeitskreis „Frühkindliche Bildung“ und Schulung sowie Tätigkeit im Forschungskonsortium der NUBBEK-Studie.
Als Sachverständige für Frühpädagogik seit 2007 Beratung und Begleitung beim Aufbau betrieblicher Kinderbetreuung z.B. bei der Daimler AG, der RWE AG, der Gerry Weber  International AG, der Porsche AG, der Telekom AG, der Volkswagen AG und beim Forschungszentrum Jülich.
Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zu frühkindlicher Bildung und Erziehung. Zuletzt Mitglied im Expertenteam des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin.

Dr. Ilse Wehrmann
Wehrmann Education Consulting
Pelzerstraße 4–5
D-28195 Bremen

Telefon:    0421 30156682
Telefon:    0421 30156683
Telefax:    0421 30156684
E-Mail:      mail@ilse-wehrmann.de
Internet:   www.ilse-wehrmann.de

Wimmer, Eva

Eva Wimmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Fremdsprachendidaktik von Prof. Dr. Thorsten Piske an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit dem Schuljahr 2015/16 begleitet sie das Projekt „Bilingualer Unterricht" an der Silcherschule Heidenheim-Mergelstetten, das in Kooperation mit der Stadt Heidenheim, der Voith GmbH, der Paul Hartmann AG, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, des Staatlichen Schulamts Göppingen und der Silcherschule Heidenheim-Mergelstetten stattfindet. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Bilingualen Unterrichts mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung des Sachfachwissens bei Kindern im bilingualen Sachfachunterricht.

Prof. Dr.  Zimmer, Renate

Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit" und Professorin für Sportwissenschaft an der Universität Osnabrück.

Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe).

National und international bekannt durch viele Vorträge und Veröffentlichungen. Mehr als 50 Bücher zu den Themen „Frühkindliche Bildung", „Sprache und Bewegung", „Entwicklungsförderung", „Gesundheit", „Bewegtes Lernen", „Psychomotorik", die in viele Sprachen (u.a. ins Finnische, Koreanische, Chinesische, Griechische, Polnische) übersetzt worden sind.

Leitung von Forschungsprojekten zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung („Bewegte Sprache"), zur kreativen Unterstützung der Lesekompetenz („Geschichten bewegen") und zur Förderung sozial–emotionaler Kompetenzen bei Kindern.

Autorin des Sprachbeobachtungsverfahrens BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen).

Initiatorin und Leiterin der größten Kindheitskongresse Deutschlands („Bewegte Kindheit") mit 3.000 Teilnehmer/innen.

Mitglied des wissenschaftlichen Beratungsgremiums der Stiftung Lesen und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats „Sprachförderung" der Baden–Württemberg-Stiftung.

Für ihr bildungs- und gesellschaftspolitisches Engagement für Kinder wurde Renate Zimmer ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstorden (2007). 2009 erhielt sie in einem bundesweiten Wettbewerb der Zeitschrift Unicum Beruf den Titel „Professorin des Jahres 2009".

www.renatezimmer.de