Referenten 2018

Prof.  Aisenbrey, Marc

Marc Aisenbrey studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart die Studiengänge Sprecherziehung und Gesang. Seine Lehrtätigkeit als Stimm- und Sprechlehrer führte ihn über die Hochschulen Stuttgart, Mozarteum Salzburg, Folkwang Bochum an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo er 2008 zum Professor berufen wurde.
Von 2002 - 2007 war er als Sprecher beim SWR tätig. Von 2004 - 2008 betreute er regelmäßig Produktionen am Landestheater Tübingen, seit der Spielzeit 2008 auch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und im Thalia Theater Hamburg, seit 2011 betreut er das Schauspiel-Ensemble am Theater Kiel. 2012 erhielt er den Hamburger Lehrpreis.
Seit 2000 gibt er regelmäßig Seminare, Workshops und Coachings im Bereich Stimm- und Sprechbildung, Kommunikation und Präsentation für Menschen in Sprechberufen (unter anderem an der Hochschule für Musik und Theater in Frankfurt, der TTW in Ludwigsburg, ver.di, HKM Hamburg u.v.m).
Seit 2009 gibt er regelmäßig Workshops am Institut für Weiterbildung der Universität Hamburg. Seine Kurse werden hervorragend evaluiert.
Zahlreiche Auftritte als Sänger und Sprecher im In- und Ausland belegen seine künstlerische Praxis.

Themenschwerpunkte:

Stimmbildung für Menschen in Sprechberufen: Belastbarkeit, Kraft und Ausdruck der Stimme beim Sprechen. Warm-ups, Übungen, Trainingsprogramme zur Schulung der Sprechstimme. Optimierung der Sprechstimme vor dem Hintergrund, dass diese Trägerin der Informationen und der Persönlichkeit des/der Sprechers/Sprecherin ist.

  • Sprechbildung
  • Kommunikationstraining
  • Präsentationscoaching
  • Improvisation
  • Das chorische Prinzip
  • Die Kunst des Vorlesens
  • Ästhetische Kommunikation

Bayraktar, Yalcin

Yalcin Bayraktar, M.A. phil. studierte an der Universität Augsburg Deutsche Philologie, Politikwissenschaften und Medienpädagogik. Über verschiedene Stationen kam er zu seiner heutigen Tätigkeit als Leiter des Amtes für Migration und Integration des Bodenseekreises.

Bereits als Student engagierte er sich in der Integrationsarbeit. 2003 – 2006 war er als Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache tätig und wechselte 2006 zu einem sozialen Bildungsträger. Er sammelte dort mehrere Jahre Erfahrung als Bereichsleiter für die Angebotsbereiche Jugendsozialarbeit, Berufliche Bildung, Integration und Sprachförderung. 2012 – 2013 war er als Berater für interkulturelle Organisations- und Personalentwicklung im Institut für interulturelle Management- und Politikberatung (imap) tätig.

Seit vier Jahren ist er für den Bodenseekreis tätig und verantwortlich für die Integrationspolitik des Kreises. Sein Amt vereint die Ausländer- und Einbürgerungsbehörde mit der unteren Aufnahmebehörde bzw. Eingliederungsbehörde.

Prof. Dr.  Becker-Stoll, Fabienne

Frau Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll ist seit 1. Januar 2006 Leiterin des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) in München. Sie studierte Psychologie in Regensburg und war dort wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie bei Professor Dr. Klaus Grossmann. Forschungs-schwerpunkte waren die Beziehungsqualität zwischen Eltern und Kinder von der frühen Kindheit bis zum Jugendalter, Entwicklung und Erprobung von Methoden zur Erfassung von Beziehungsqualitäten. Sie schloss 1997 ihre Promotion mit dem Thema „Autonomie und Verbundenheit im Interaktionsverhalten von Jugendlichen und Eltern" ab. Anschließend forschte Frau Fabienne Becker-Stoll am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München zum Schwerpunkt Bewältigung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter und den Folgen der Eltern-Kind-Beziehung bei essgestörten Jugendlichen. Ihre Forschungsergebnisse wurden 2004 als Habilitationsschrift der Fakultät für Psychologie und Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München unter dem Titel „Umgang und Entwicklungsaufgaben, Autonomie und Bindung bei essgestörten Jugendlichen" publiziert. Frau Fabienne Becker-Stoll hat seit 2003 einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 

Frau Dr. Fabienne Becker-Stoll wurde mit Wirkung vom 11. Mai 2012 von der LMU München zur außerplanmäßigen Professorin bestellt. 

Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Bindungs- und Explorationsentwicklung in den ersten Lebensjahren, Bildung und Beziehungsqualität, Qualität frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung. 

Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll
Staatsinstitut für Frühpädagogik (ifp)
Winzererstr. 9
80797 München
Tel.: 089-99825-1901
E-Mail: Fabienne.Becker-Stoll@ifp.bayern.de

Brock, Markus (Moderator)

Markus Brock, 54, ist Fernsehmoderator bei 3sat und dem SWR. Seit vielen Jahren moderiert er Talkshows, Magazine und Reportagesendungen wie aktuell den „MuseumsCheck" auf 3sat und die „Musikalische Reise" für SWR, MDR, RBB und HR. Außerdem hat der gelernte Redakteur mit Politik- und Soziologiestudium neben diversen weiteren Sendungen für ARD und ZDF 10 Jahre lang bei SWF 3 zahlreiche Radiosendungen moderiert. Zudem moderiert er häufig Diskussions-veranstaltungen, Foren, Kongresse und Events zu den unterschiedlichsten Themen, besonders gerne im Bildungsbereich.

Eichler, Miriam

Miriam Eichler, Director HR Communication & Employer Attractiveness, studierte im Diplom-Studiengang Wirtschaftsrecht mit der Vertiefung Arbeitsrecht und Unternehmensführung an der Fachhochschule Geislingen/Nürtingen. Es folgte ein berufsbegleitender MBA an der Steinbeis Universität Berlin.

Miriam Eichler kam 2011 als Leiterin HR Development zur ZEISS Vision. Im Oktober 2012 wechselte Frau Eichler in die Konzernfunktion Personal und übernahm die Leitung des Innovation Labs für strategische und internationale Personalprojekte. Im Mai 2016 verantwortete Sie die Leitung des Bereichs Talent Attraction und HR Communication bei ZEISS. Seit Juni 2017 leitet Miriam Eichler den Bereich HR Communication & Employer Attractiveness.

Arbeitsschwerpunkte bilden MINT-Förderung, Diversity, Globale HR Kommunikation sowie Themen rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Prof. Dr.  Faas, Stefan

Friese, Paul

Paul Friese, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut. Verhaltenstherapeut, Hypnotherapeut, Kinderschutzfachkraft. Er war in den 1970er Jahren Mitbegründer und bis zu seinem Ausscheiden Ende 2016 langjähriger Leiter der Interkulturellen Erziehungs- und Familienberatungsstelle im Internationalen Familienzentrum e.V. (Frankfurt am Main). Dort auch langjährig tätig als Leiter des Gesamtbereichs „Hilfen zur Erziehung" und in der Geschäftsführung des Vereins.

Seine thematischen Arbeitsschwerpunkte sind: Kultur- und migrationssensible Beratung und Therapie, insbesondere Erziehungs- und Familienberatung; Interkulturelle Kompetenz in sozialen Institutionen; Kultursensibler Kinderschutz.

Für die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) führt er Seminare und Workshops im Themenbereich interkultureller Beratung durch. Er ist in Frankfurt für das Internationale Familienzentrum ehrenamtlich als Berater mit geflüchteten Familien tätig.

Email: paul_friese@onlinehome.de

Prof. Dr. mult.  Fthenakis, Wassilios E.

Prof. Dr. Dr. Dr. Prof. h. c. Dr. h. c. mult Wassilios E. Fthenakis
Prof. em. Wassilios E. Fthenakis studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in den Hauptfächern Anthropologie/Molekulargenetik und Psychologie. Er schloss das Psychologiestudium mit Diplom und Promotion (Dr. phil.) und die Fächer Anthropologie und Molekulargenetik mit Promotion (Dr. rer. nat.) ab. Er promovierte zum Dr. rer. nat in der Fakultät für Biologie und habilitierte sich in derselben Fakultät im Fach Sozialanthropologie.

Von 1969 bis 1972 war er mit dem Aufbau der neugegründeten Abteilung für Sozial- und Kulturanthropologie beauftragt. 1972 wurde er zum zweiten und ab 1975 zum Direktor des Instituts für Frühpädagogik (und Familienforschung) in München, dessen Direktor er 33 Jahre blieb. Gleichzeitig lehrte Professor Fthenakis an den Universitäten München, Augsburg, als Visiting Professor an der University of New Castle Upon Tyne (UK) und an weiteren europäischen Universitäten. Von 2002 bis 2010 war er Ordinariums an der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Freien Universität Bozen. Von 2006 bis 2014 leitete er als inkorporierter Professor das Projekt „Natur-Wissen schaffen“ an der Universität Bremen, das von der Deutsche Telekom Stiftung finanziert wurde.

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Fthenakis umfassen sowohl familienpsychologische als auch frühpädagogische Schwerpunkte. Er gilt als der Initiator der neueren Bildungspläne in Deutschland und zeichnet verantwortlich für den Bayerischen und den Hessischen Bildungsplan. Für weitere Bildungspläne im In- und Ausland war er beratend tätig. Er ist Verfasser, Herausgeber bzw. Mitverfasser von über 100 Büchern und von über 150 Beiträgen in internationalen Zeitschriften. Derzeit werden seine Werke in chinesischer, russischer und englischer Sprache übersetzt.

Prof. Fthenakis berät seit Jahrzehnten die deutsche Bundesregierung und etliche Landesregierungen in Fragen der Familien- und Bildungspolitik. Er ist der Präsident des Didacta Verbands und zugleich Präsident der WorldDidac Association und vertritt national und international international die Bildungswirtschaft.

Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, des Bayerischen Verdienstordens, des Hessischen Verdienstordens am Bande und der Georg Kerschensteiner Medaille der Landeshauptstadt München.

Die University of Crete und die Athener Harokopeion University haben ihm die Ehrendoktorwürde verliehen während die föderale russische Universität „Moscow State Pedagogical University“ vor wenigen Tagen ihn mit dem Titel des Professors honoris causa, für seinen Beitrag zur Reform des Bildungssystems in Russland, geehrt hat.

Heinzlmaier, Bernhard

Bernhard Heinzlmaier ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien und Hamburg. Hauptberuflich leitet er die tfactoryTrendagentur in Hamburg.

Studium der Geschichte, Germanistik, Psychologie, Philosophie. 1988 bis 2000 Geschäftsführer des Österreichischen Instituts für Jugendforschung. 1990 bis 1992 Studienleiter für Markt- und Meinungsforschung bei Consent Wien. 1992 bis 1995 Geschäftsführer der Werbeagentur CNC. 1997 Gründung der tfactory Trendagentur in Wien. Seit 2000 Geschäftsführer der tfactory Trendagentur Deutschland mit Sitz in Hamburg.
Als Berater für Unternehmen und Organisationen liegen seine Arbeitsschwerpunkte bei der Forschung zu Produkt- und Werbekonzepten sowie Markenimages, Kommunikation für junge Zielgruppen, Jugendmarketingstrategien und Jugendtrendforschung.
Letzte Buchpublikation: „Anpassen, Mitmachen, Abkassieren. Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren." (Hirnkost, 2016)

Aktuelle universitäre Lehraufträge an der Universität für angewandte Kunst in Wien und am Studiengang Soziale Arbeit an der FH Joanneum in Graz.

Aktuelle Arbeitschwerpunkte:
Jugendpolitik, Freizeitforschung, Gesundheitsförderung/ Gesundheits-kommunikation, jugendkulturelle Trends, Zielgruppenkommunikation, Lifestyle.Forschung

Hering, Wolfgang

Wolfgang Hering ist von Hause aus Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt Musik in der Kinder- und Jugendarbeit. Nach seiner Zeit als Jugendpfleger und Bildungsreferent ist er freiberuflich als Kinderliedermacher, Musikpädagoge, Produzent und Buchautor tätig. Er ist für verschiedene Träger als Referent unterwegs und tritt sowohl solo als auch mit musikalischer Verstärkung (Duo mit Harald Wehnhardt, Trio Kunterbunt) vor Kindern auf; u.a. ist er Autor im Friedrich-Bödecker-Kreis sowie Mitglied bei Kindermusik.de. Auslandsengagements beim Goethe-Institut und an ca. 30 Deutschen Schulen. Er hat Bücher und CDs bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht, u.a. Rowohlt, Helbling, Ökotopia, Schott, SchauHoer, Don Bosco, Alfred Publishing, Universal-Music.

Veröffentlichungen:

  • Aquaka della oma – Klang- und Klatschgeschichten
  • 100 bunte Kanonhits
  • Kinderlieder zum Einsteigen und Abfahren
  • Kunterbunte Fingerspiele
  • Lieder zum Turnen und Toben
  • 1000 tolle Töne – Spiel mit Orff-Instrumenten
  • Sieh mal, was ich kann – 50 Bewegungslieder für die Kleinen
  • Das Klanggeschichten-Buch
  • Mit zehn Fingern um die Welt
  • Kunterbunte Spaß- und Spielmusik
  • Gitarre lernen mit Kinderliedern
  • Vier Jahreszeiten-Musicals
  • Lebensfreude in alle Welt – 40 Spiellieder aus 30 Ländern
  • Einzel-CDs: Sternenfänger, Klitzekleine Riesen, Riesengroße Zwerge, Spiellieder mit Pfiff, Hoppladi hopplada, Sommer, Sonne, blaues Meer, Zwei lange Schlangen.

Wolfgang Hering
Walther-Rathenau-Str. 39, 64521 Groß-Gerau
Tel.: 06152-7904
Fax: 06152-85107
Email: wh@wolfganghering.de
Webseite: www.wolfganghering.de

Prof. Dr.  Kalicki, Bernhard

Diplom-Psychologe, Professor für frühkindliche Bildung an der Evangelischen Hochschule Dresden (EHS) und Leiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in München.

Bernhard Kalicki war in den Jahren 2015-2017 geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Diskurs Kindheits- und Jugendforschung und ist seit 2013 stellvertretender Vorsitzender des Pestalozzi-Fröbel-Verbands (PFV). Seit 2012 ist er Mitglied des OECD Network on Early Childhood Education and Care und seit 2018 Mitglied des Expert Panel der European Platform for Investing in Children (EPIC). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Themen Familiäre und außerfamiliäre Sozialisation sowie das Zusammenwirken beider Entwicklungskontexte; Frühkindliche Bildung; Berichterstattung und Steuerung (Governance) im System der Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit; Qualitätsentwicklung.

Das Deutsche Jugendinstitut verfolgt in der Kinderabteilung mit seinen Forschungsprojekten und Projekten der Praxisentwicklung den Ansatz einer alltagsintegrierten frühen Bildung. Kindliche Alltagswelten – also Familie, Nachbarschaft und Freundeskreis, Kindertageseinrichtung und Peers, zunehmend aber auch digitale Medien – bilden die Erfahrungs- und Handlungsräume von Jungen und Mädchen. Mit dem Trend hin zu einer betreuten Kindheit wächst die öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern. Hierzu bedarf es geeigneter pädagogischer Konzepte, die auch herkunftsbedingt benachteiligte Kinder systematisch fördern.

Dr.  Kubesch, Sabine

Dr. hum. biol. Sabine Kubesch, ist Geschäftsführerin von INSTITUT und VERLAG BILDUNG plus. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Untersuchung und Förderung der exekutiven Funktionen und der Selbstregulationsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen (bildungplus.org).

Dr.  Kuyumcu, Reyhan

Dr. Reyhan Kuyumcu ist Sprachwissenschaftlerin, freie Referentin, Dozentin an der Fachhochschule Kiel im Bereich Sprachentwicklung im Kindesalter und Türkischlektorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seit mehr als 15 Jahren befasst sie sich mit den Themen Spracherwerb im ein- und mehrsprachigen Kontext, Deutsch als Zweitsprache und Migration und Sprachaneignung. Sie hat mehrere Kindergartengruppen und Kindergärten auf ihrem Weg zu einer bilingualen Gruppe/Kita (Deutsch-Türkisch, Deutsch-Russisch) begleitet.

Arbeitsbereiche: Sprachentwicklung im Kindesalter, Erst- und Zweitspracherwerb, Deutsch als Zweitsprache, bilinguale Erziehung, Sprachaneignung im Migrationskontext

Prof. Dr.  Nauwerck, Patricia

Prof. Dr. Patricia Nauwerck absolvierte eine Lehramtsausbildung (1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen, Fächer Deutsch, Englisch und Französisch) und unterrichtete anschließend an verschiedenen Schularten und -stufen. 2005 promovierte sie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (Thema der Dissertation: „Frühes Fremdsprachenlernen im Kindergarten. Konzepte und Bedingungen für das Gelingen"), Gutachter: Prof. Dr. Ingelore Oomen-Welke und Prof. Dr. Norbert Huppertz. Nach Lehraufträgen an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sowie einer mehrjährigen Beschäftigung als Akademische Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe übernahm Patricia Nauwerck 2009 eine Vertretungsprofessur für Deutsch als Zweitsprache an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seit 2011 ist sie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd Professorin für angewandte Sprachwissenschaften und die Didaktik des Deutschunterrichts an der Primarstufe. Dort forscht und lehrt sie in den Arbeitsgebieten Spracherwerb, Mehrsprachigkeit (DaZ/DaF), Sprachstandsdiagnostik und Sprachförderung, Übergänge von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit im ein- und mehrsprachigen Kontext. Das von ihr geleitete Forschungsprojekt „Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Regionalverbunds Sprachförderung Heidenheim – Schwäbisch Gmünd – Aalen und Ellwangen wurde 2014 in die Bund-Länder-Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift" aufgenommen.

Nussbaumer, Ilonka

Prof. Dr.  Pfeiffer, Christian

Prof. Dr.  Piske, Thorsten

Prof. Dr. Thorsten Piske ist Inhaber des Lehrstuhls für Fremdsprachendidaktik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Erst- und Zweitspracherwerb sowie im Bereich des Bilingualen Unterrichts bzw. der bilingualen Betreuung. Seit mehreren Jahren erforscht er die Effektivität deutsch-englisch bilingualer Angebote an Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Seit Oktober 2017 ist er auch für die wissenschaftliche Begleitung des bayerischen Schulversuchs „Bilinguale Grundschule Französisch" zuständig. In diesem Zusammenhang hat er auch Ministerien, Kindertagesstätten und Schulen bei der Einrichtung bilingualer Angebote beraten. Seit seiner Post-Doc-Zeit Ende der 1990er Jahre in den USA hat er darüber hinaus in mehreren Studien die sprachliche Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einem so genannten Migrationshintergrund untersucht.

Dr.  Schertel-Helf, Heidi

Dr.  Wehrmann, Ilse

*16.07.1950 in Holzhausen, Kreis Melle. Ausbildung als Erzieherin und Studium der Sozialpädagogik. Von 1976 bis 2007 Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen in Bremen und Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. (BETA). Von 1990 bis 2007 Abteilungsleiterin der Bremischen Evangelischen Kirche. 2007 Promotion.
Beratende Tätigkeiten u. a. seit 2001 bei der Initiative der Robert-Bosch-Stiftung zur Professionalisierung der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und seit 2002 bei der Konrad-Adenauer-Stiftung zu den Themen Familienpolitik und frühkindliche Politik. Von 2003 bis 2004 Vortragsreisen zu den Themen Integration, Elternbildung und Kita-Management im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung nach China. 2005 Berufung in den Projekt-Beirat der Deutschen Telekom Stiftung „Natur-Wissen schaffen“ sowie in den Projektbeirat „Profis in Kitas“ der Robert-Bosch-Stiftung. Seit 2010 im BDA/BDI-Arbeitskreis „Frühkindliche Bildung“ und Schulung sowie Tätigkeit im Forschungskonsortium der NUBBEK-Studie.
Als Sachverständige für Frühpädagogik seit 2007 Beratung und Begleitung beim Aufbau betrieblicher Kinderbetreuung z.B. bei der Daimler AG, der RWE AG, der Gerry Weber  International AG, der Porsche AG, der Telekom AG, der Volkswagen AG und beim Forschungszentrum Jülich.
Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen zu frühkindlicher Bildung und Erziehung. Zuletzt Mitglied im Expertenteam des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin.

Dr. Ilse Wehrmann
Wehrmann Education Consulting
Pelzerstraße 4–5
D-28195 Bremen

Telefon:    0421 30156682
Telefon:    0421 30156683
Telefax:    0421 30156684
E-Mail:      mail@ilse-wehrmann.de
Internet:   www.ilse-wehrmann.de

Prof. Dr.  Zimmer, Renate

Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit" und Professorin für Sportwissenschaft an der Universität Osnabrück.

Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe).

National und international bekannt durch viele Vorträge und Veröffentlichungen. Mehr als 50 Bücher zu den Themen „Frühkindliche Bildung", „Sprache und Bewegung", „Entwicklungsförderung", „Gesundheit", „Bewegtes Lernen", „Psychomotorik", die in viele Sprachen (u.a. ins Finnische, Koreanische, Chinesische, Griechische, Polnische) übersetzt worden sind.

Leitung von Forschungsprojekten zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung („Bewegte Sprache"), zur kreativen Unterstützung der Lesekompetenz („Geschichten bewegen") und zur Förderung sozial–emotionaler Kompetenzen bei Kindern.

Autorin des Sprachbeobachtungsverfahrens BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen).

Initiatorin und Leiterin der größten Kindheitskongresse Deutschlands („Bewegte Kindheit") mit 3.000 Teilnehmer/innen.

Mitglied des wissenschaftlichen Beratungsgremiums der Stiftung Lesen und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats „Sprachförderung" der Baden–Württemberg-Stiftung.

Für ihr bildungs- und gesellschaftspolitisches Engagement für Kinder wurde Renate Zimmer ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstorden (2007). 2009 erhielt sie in einem bundesweiten Wettbewerb der Zeitschrift Unicum Beruf den Titel „Professorin des Jahres 2009".

www.renatezimmer.de